Keine geförderte Tierquälerei mir unseren Steuergeldern

Ein aktuelles Thema unseres Vereins ist die subventionierte Züchtung von Fohlen für den Schlachthof. In den vergangenen Jahren haben Mitglieder unseres Vereins   Fohlen vor dem Schlachter gerettet und an tierliebe Menschen weitervermittelt.
Wir arbeiten nun daran dieses Thema an die Öffentlichkeit zu bringen und die Subventionen für Schlachtfohlen zu unterbinden. Über 17000 Unterschriften haben wir  von April 2013 bis  April 2015 gesammelt, Nun ist die Petition abgeschlossen.
Hier geht es zum Link für unsere Petition gegen die Fohlenschlachtung mit EU- Subventionen:

http://www.change.org/petitions/stoppt-die-subventionierte-z%C3%BCchtung-und-schlachtung-von-fohlen?utm_campaign=petition_created&utm_medium=email&utm_source=guides

Wer weiß schon, was mit einem Großteil der niedlichen Fohlen geschieht, die eine Sommersaison die Attraktion für Kinder und Familien auf dem Ferienbauernhof sind, wenn der Sommer vorbei ist?
Nur wenigen Menschen ist bekannt, dass auch junge Fohlen als Folge von einem subventioniertem Überangebot auf dem Markt, im zarten Alter von drei bis sechs Monaten gewaltsam von der Mutter getrennt werden und zum Schlachter kommen.
Dass sie dann oft in qualvollen Langstreckentransporten ohne Wasser zu Mastanlagen  bis nach Italien oder in andere Nachbarländer Deutschlands gebracht werden.

Ein ähnliches Schicksal erleiden natürlich auch Kälber, die Abfallprodukte der Milchindustrie sind, sowie alle anderen Tiere in der Lebensmittelindustrie.

 

Wir sind empört darüber, wie in unserer Gesellschaft mit fühlenden und leidensfähigen Lebewesen umgegangen wird, deren einziges Daseinsziel es ist optimal für den Menschen und die Industrie verwertet zu werden.
Hier wird täglich Millionen Tieren im Zuge einer maßlos gewordenen Gewinnoptimierung und Profitgier unvorstellbares Leid zugefügt.

Lebewesen die Schmerzen und Angst empfinden können verdienen unseren Schutz und Respekt und dürfen nicht ein Produkt in einer Maschinerie sein.

Wir finden es ist an der Zeit unser Verhältnis zum Tier und das heißt auch unser Verhältnis zur Natur gründlich neu zu bedenken, was auch ein großes Stück Selbstreflexion einschließt, da wir  als Menschen selber ein Teil der Natur sind. Die voranschreitende Ausbeutung von Menschen , Tieren und Natur aus Profitgier ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit.

Ein erster und wesentlicher Schritt sollte es sein, die eigenen Konsumgewohnheiten zu überdenken und zu ändern, z.B. in Bezug darauf, wie viel  Tierleid in den Lebensmittel und Produkten steckt, die wir täglich zu uns nehmen.Im folgenden dann Alternativen zu finden, die heute, anhand des vielfältigen vegetarischen und veganen Angebots leicht zugänglich sind.
Unser Verein möchte durch Öffentlichkeitsarbeit, aber auch durch aktiven Tierschutz sowie durch die Zusammenarbeit mit regionalen Gruppen  eine Bewegung unterstützen, die sich für einen respektvollen und verantwortungsvollen Umgang im Mensch-Tierverhältnis auf vielen Ebenen einsetzt. Wir freuen uns dabei über Ihr Interesse, über konstruktive Auseinandersetzung und über tatkräftige Unterstützung.

 

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